Leicht und individuell - so sehen die Kopfbedeckungen im Sommer aus

Sommerhüte

Ja, er ist da, der Sommer, wenn auch manchmal in sehr larvierter Form. Dennoch lassen Sie es sich sicher nicht entgehen, die Sonne und eventuell ein laues Lüftchen ausgiebig im Freien zu genießen. Gut so, denn dann haben Sie auch alle Chancen, Ihren schicken Hut für den Sommer spazieren zu führen.

Sie fragen sich als Novize in Sachen Hüte vielleicht auch, ob es den Klassiker, also den Sommerhut schlechthin, überhaupt gibt, und wenn ja, wie dieser wohl aussieht. Sie betrachten zu Studienzwecken also alte Bilder und neue Fotos und stellen voller Genugtuung fest: Nein, es gibt ihn nicht, den Einen, den Einzigen für Laues und Warmes, sondern eine ganze Palette von Kopfbedeckungen, die mehreren sommerlichen und anderen Funktionen genügen müssen. Die Wichtigste ist dabei vermutlich die, Ihr Gesicht als Ganzes vor den ärgsten Sonnenstrahlen zu beschützen. Auch Ihre Augen sollen in ein angenehmes Schattenreich eintauchen, das eine zusätzliche Sonnenbrille zu einem nice to have, aber keinem Must werden lässt. Sie merken also, dass ein Sommerhut Ihnen Schutz bietet, erkennen aber auch, dass er noch viel mehr sein kann als schützend und nützlich, nämlich ein schickes Stilmittel, das selbst den sonst eher profanen Jeans plus T-Shirt Look ganz ordentlich aufwerten kann.

Was muss der Sommerhut alles können?

Wenn Sie sich die klassischen Sommerhüte ansehen, die zum Beispiel als Prototyp ein Herr gesetzteren Alters spazieren trägt, haben Sie den Eindruck, dass solch ein Hut für die warme Jahreszeit vor allen Dingen leicht und hell sein sollte. Das macht auch Sinn, denn wer möchte schon seine teure Frisur oder die letzten verbliebenen Haare im Sommer unter eine schwere Wollmütze quetschen, und sie dann mühsam wieder locker machen? Niemand, so dass also auch klar ist, dass ein Hut für den Sommer gerne aus einem leichten Material wie Stroh bestehen kann. Der Strohhut ist es also, denken Sie, und erwärmen sich, um im Bild zu bleiben, umgehend für diese Form von Sommerhut. Wunderbar, die Wahl, denn ein Strohhut ist nicht nur ein prima Accessoire für Park und Strand, er kann Ihnen auch sonst gute Dienste leisten. Denken Sie nur daran, dass Sie am Strand einen Behälter benötigen könnten, in dem Sie Ihre Brille, das Handy und noch so einiges an Kleinkram verstauen können. Denn, das wissen Sie auch, manchmal möchte man ohne Hut die Sonne genießen, eben zum Beispiel bei der Siesta am Strand. Dann ist solch ein Strohhut eine gute Lösung für die Aufbewahrung der Preziosen. Und im Winter dient der Strohhut Ihnen als eine leichte, verspielte Deko an der Wand

Mit Schlappe oder kompakt?

Wenn Sie das Thema Hüte für die warme Saison nun gepackt hat, sollten Sie sich einmal einen Moment Zeit nehmen und sich ansehen, was die Stars so tragen, wenn das Thermometer über die 25 Grad Marke klettert. Sie werden sehen, dass von Brad Pitt bis Udo Lindenberg alle zum Hut greifen, ganz selbstverständlich und cool. Dass diese Herrschaften es auch jenseits der schönsten Jahreszeit tun, soll Sie nicht bekümmern. Wir sind jetzt beim Thema Sonne, Meer, Hitze, Staub und dem Bedürfnis, unter allen Umständen cool zu bleiben bzw. zu wirken. Sie betrachten also das Thema Hüte unter diversen Aspekten. Der Aspekt der Stimmigkeit von Typ und Hut könnte hier wichtig sein. Wirkt es albern oder unorthodox, wenn ich zum Anzug einen Panamahut trage, ist das gar overdressed? Oder ist der Panamahut meine große Chance, mich aus der Masse heraus zu heben? Dies sind wichtige Überlegungen, die uns gleich zum nächsten Thema bringen, dem der Selbstdarstellung im Sommer, wenn alles schmilzt. Was wollen Sie der Welt unter diesen besonderen Umständen mitteilen, wenn Sie diesen oder jenen Hut tragen?

Ein Tag auf dem Land - auch in der City möglich

Wenn Sie sich für ein Image entschieden haben, können Sie aufatmen. Der Teil ist schon mal geschafft, Sie sind der lonesome Cowboy, der Kreuzfahrer ohne Schiff, der Hippie oder Hipster, der Bohemien, prima. Das ist also geklärt. Nun wollen Sie aber auch, dass ein Stück Illusion und Escapismus noch zu Wort kommt. Sie wollen, ohne in den Flieger steigen zu müssen, in den Urlaub? Nichts leichter als das, denn Sie brauchen nur Ihren Strohhut mit oder ohne Schärpe aufzusetzen, schon geht die Post ab. Wenn Sie dazu ein paar selbst gepflückte Blümchen an die Krempe stecken, kann Ihnen kein Mensch die Laune verderben: nicht der Chef, der etwas von "arg casual heute" bei Ihrem Anblick murmelt, noch die alte Frau, die findet, dass man für einen solchen Hut doch ein ganz anderes Gesicht als Ihres braucht. Sie machen sich also frei von fremden Vorstellungen und genießen das, was den Sommer so schön macht: die Leichtigkeit des Seins.

Ihre persönliche Wahl: Was soll Ihr Haupt bedecken?

Nun kann es auch sein, dass Sie zu den Menschen gehören, die ihren Typ und den Stil schon lange gefunden haben. Sie trugen schon den Trilby, als niemand ihn hier kannte, sie tragen schon immer eine Schirmmütze a la Emil und die Detektive. Ihnen sind Moden völlig piepe, denn Sie wissen, was Ihr Haupt am besten krönt. Und wenn alle nach einem Sonnenhut schreien, der ihnen Mücken, Sonne und Blicke vom Hals halten soll, sind Sie schon einen Schritt weiter. Sie tragen lässig Ihr Markenzeichen, egal, wie das Wetter auch sein mag. Das kann eine echt französische Baskenmütze in Schwarz sein, die Sie auch bei 30 Grad nicht missen möchten. Das kann ein Schlapphut in Rostrot oder eine Kappe mit kleinen Abzeichen drauf sein. Stehen Sie zu Ihrem Typ, oder finden Sie ihn erst noch. Der Sommer bietet Ihnen mit seiner Fülle an schicken und leichten Kopfbedeckungen eine immense Chance und die Riesenauswahl. Zum Kleid im Romantikook soll es ein Panamahut sein, ein Cowboy Hut zum Jeans und Shirt Look in Schwarz, ein Anzug plus Strohhut? Spielen Sie gerne ein wenig herum, Summer Time, and the Living is easy - in Berlin, auf der Alm oder auf der Hallig Hooge!